Da in sehr kleinen Bauteilen aufgrund stark variierender elektrischer Feldstärken nichtlokale Effekte im Kanalbereich auftreten, kann aufgrund des Transports beweglicher Ladung eine veränderte Potentialverteilung erwartet werden, die wiederum den Ladungstransport beeinflußt. Daher ist es zweckmäßig, einen Simulator so zu konzipieren, daß die Transportgleichungen der Ladungsträger mit der Poissongleichung konsistent behandelt werden. Die Poissongleichung
legt die Potentialverteilung des Bauteils fest, wobei die
Dielektrizitätskonstante des Vakuums,
die materialabhängige
Dielektrizitätskonstante,
die Elektronenkonzentration,
die
Löcherkonzentration und
die Dotierung im Halbleiter darstellen. Das
Standarditerationsverfahren besteht nun darin, die mithilfe der
Monte-Carlo-Methode berechneten Konzentrationen für Elektronen und Löcher in
die Poissongleichung einzusetzen, um mit der daraus gewonnenen
Potentialverteilung eine erneute Monte-Carlo-Rechnung durchzuführen, bis das
vorgegebene Konvergenzkriterium erfüllt ist. Eine genaue Darstellung dieser
Problematik und der damit verbundenen Konvergenzeigenschaften findet sich in
[23][47][48].