In einem ladungsbalancierten -Leitersystem sind, wie schon mehrfach angeführt,
Teilkapazitäten zu berechnen.
Dabei sind zunächst die Leiterladungen oder elektrostatische Feldenergien für eine angelegte
Leiterspannungskonfiguration zu finden.
Für Leiter sind
Feldberechnungen mit untereinander linear unabhängigen
Leiterpotentialspaltenmatrizen notwendig.
Bei Momentenmethoden ist es günstig, einen Satz orthogonaler Spaltenmatrizen
für die Potentiale zu verwenden. Es auch sinnvoll, folgendermaßen vorzugehen:
Für die
-te Feldberechnung sind alle
Leiterpotentiale null zu setzen,
jedoch die Komponente
ist eins zu setzen.
Bei der Methode der finiten Elemente bietet sich die Berechnung der Kapazitäten aus den Feldenergien geradezu an, da das stationär gemachte Variationsintegral die elektrostatische Feldenergie repräsentiert.
Es muß ein Gleichungssystem vom Rang gebildet werden,
um die Teilkapazitäten
zu berechnen.
Der hochgestellte Index bezeichnet eine Zeile des Gleichungssystems, wobei die rechte Seite jeweils
die berechnete elektrostatische Feldenergie
für eine bestimmte Spannungskonfiguration
enthält. Es genügt für
Leiterpotentialspaltenmatrizen
die
Potentialverteilungen bzw. elektrostatischen Feldenergien
zu bestimmen, und
die fehlenden
Potentialverteilungen durch Superposition alter Potentialwerte zu gewinnen.
Die Energie wird aus der Steifigkeitsmatrix
mit
berechnet (siehe auch Abschnitt 3.7).