Wie schon in Abschnitt 3.3 gezeigt wurde, besitzt
jedes Element mit den lokalen Knotennummern
eine fixe Abbildung auf die globalen Gitterknoten.
Jedes Element besitzt einen Abbildungsvektor der Länge
, der einen lokalen
Index
der Elementsmatrix auf einen globalen Index
der Gesamtmatrix
abbildet und
des weiteren als Transformation
bezeichnet wird.
Summiert man alle Elementsintegrale zu einem Gesamtintegral
auf, geht man von den lokalen Elementsknoten zu einer globalen Knotennumerierung des
Gesamtgitters mit Knoten
über und führt man die Dirichletschen Randbedingungen derart ein, daß für die
Dirichlet-Knoten
der Bereich von bis
reserviert ist, so erhält man das Gesamtintegral
Da die Gesamtmatrix symmetrisch ist, (siehe auch Abschnitt 3.10.1),
vereinfacht sich (3.48) zu
Der letzte Term in (3.49) ist unabhängig von den gesuchten
Potentialen für
, und wird daher für die weiteren Berechnungen als
Konstante
bezeichnet. Die ebenfalls konstante Spaltenmatrix
besteht aus
Dirichlet-Knotenwerten, multipliziert mit Matrixkoeffizienten
.
Bildet man die partiellen Ableitungen nach den unbekannten Knotenpotentialen
für
von (3.49) und setzt das Gleichungssystem null,
so hat man das gesuchte Minimum gefunden.
Die partiellen Ableitungen nach der Komponente und
ergeben
bzw.